Pop Art digital

Mag. Alexander Borek

Viele Menschen kennen die berühmten Pop Art Werke des amerikanischer Künstlers Andy Warhol wie Marilyn Diptych (1962) und der späteren Marilyn Monroe Portfolio Serie (1967). Im Fach Mediendesign (Prof. Borek, Prof. Rundel, Prof.in Trautenberger-Raft) haben wir Pop Art mit dem Computer umgesetzt.

Dabei wollten wir zwei kunstgeschichtliche Aspekte in diesem Projekt kombinieren: einerseits die in der Pop Art (ca. 1960 bis 1975) erfolgte Orientierung an der Ästhetik der Werbung und des Comic Strip (vereinfachte Formensprache, Reduktion auf wenige, signalhaft eingesetzte Farben), andererseits die im Dadaismus (ca. ab 1915) und Surrealismus (ca. ab 1920) praktizierte Nutzbarmachung der kreativen Kraft des Zufalls – in diesem Fall mittels der automatisiert erstellten Farbkombinationen.

Ausgangspunkt für die Arbeiten waren die eigenen Portrait-Fotos der Schülerinnen und Schüler der Klasse 6A (Schuljahr 2017/18) und der Klasse 6B (Schuljahr 2017/18). Das Projekt wurde mit dem plattformunabhängige Vektorzeichenprogramm Inkscape umgesetzt. In einem ersten Schritt wurden die Portrait-Fotos mit der Vektorisierungs-Werkzeug („bitmap nachzeichnen“) in Formen abstrahiert. In einem zweiten Schritt wurden diese Formen mit dem Werkzeug „gekachelte Klone erzeugen“ vervielfältigt, automatisch angeordnet und auch die Farbe zufällig vom Programm erzeugt.

Bildergalerie

Pop Art Bild Schülerin 6A

Pop Art Bild Schüler 6A

Pop Art Bild Schüler 6B

Pop Art Bild Schülerin 6B

Pop Art Bild Schüler 6A

Pop Art Bild Schülerin 6A