Klassiker neu gelesen: Die Schachnovelle zwischen Buch, Graphic Novel, Film und Bühne

Mag.a Natalia Jobe und Mag.a Johanna Kandelsdorfer (BA)

Anfang März setzte sich die Klasse 6b auf vielfältige Weise mit Stefan Zweigs Schachnovelle auseinander. Dafür konzipierten Frau Prof. Kandelsdorfer-Schuch und Frau Prof. Jobe einen multiperspektivischen Workshop, der literarische und künstlerische Zugänge miteinander verband.

Ziel des Workshops war es, Zweigs Stoff aus unterschiedlichen medialen Perspektiven zu analysieren. Als Grundlage dienten die Novelle selbst als gemeinsame Klassenlektüre, die Graphic Novel von David Sala (2023), die Verfilmung von Philipp Stölzl aus dem Jahr 2020 sowie die aktuelle Bühnenadaption des Burgtheaters in der Inszenierung von Nils Strunk und Lukas Schrenk.

Im Mittelpunkt standen sowohl der zeitgeschichtliche Hintergrund des Werks und Stefan Zweigs eigene Exilerfahrungen als auch die Symbolkraft von Schach und Isolation, sowie die literarische Erzähltechnik. Darüber hinaus beschäftigten sich die SchülerInnen mit künstlerischen Darstellungsmöglichkeiten von Machtstrukturen und Figurenkonstellationen, mit der bildsprachlichen Inszenierung von Isolation und Kontrolle sowie mit der visuellen Verdichtung psychischer Zustände.

Anhand konkreter Beobachtungsaufgaben schärften die SchülerInnen ihren Blick für die unterschiedlichen Ausdrucksformen der einzelnen Medien. Im Austausch und in der Zusammenarbeit in Gruppen konnten sie ihre Beobachtungen diskutieren, vergleichen und schließlich auch selbst kreativ umsetzen.

Durch die gezielte Gegenüberstellung von Literatur, Graphic Novel, Film und Theater wurde deutlich, wie vielseitig, facettenreich und zeitlos Stefan Zweigs Schachnovelle bis heute ist.

Multimedialer Zugang zur Schachnovelle

Arbeit am Schachbrett

Kreative Auseinandersetzung mit dem Stoff

Vielleicht interessiert Sie noch die Inhalte der folgenden Seiten:

Klasse 6b Deutsch Homepage Johanna Kandelsdorfer Homepage Natalia Jobe Fächer SchülerInnen